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Ein Regenstab

Vom Becherrasselbasteln ist uns noch etwas Kleister übrig geblieben. Den wollten wir aufbrauchen und haben uns heute noch ein Instrument gebastelt: Einen Regenstab. Der Regenstab erzeugt, wenn man ihn wie eine Sanduhr langsam umdreht, ein Geräusch wie von einem starken Regenguss oder das Rauschen von Wasser. Verwenden kann man ihn als Untermalung beim Geschichtenerzählen, als Rhythmusinstrument oder einfach nur zum Träumen und Lauschen. Auch manche Babys lieben das Geräusch und lassen sich damit auch schon mal beruhigen.

Das wird für einen Regenmacher gebraucht: – eine große Papprolle – viele lange Nägel (etwas kürzer als der Durchmesser der Rolle) – Hammer – Alufolie – Paketband – Zeitungspapier – Küchenrolle – Kleister – Pinsel – Farben – Reis, getrocknete Bohnen, oÄ

 
 

1. Die Nägel mit dem Hammer spiralförmig von oben nach unten, in einem Abstand von ca. 2-3 cm in die Papprolle einschlagen.

2. Nun wird die erste Öffnung geschlossen: Mit drei Schichten Alufolie eine Öffnung abdecken. Mit Paketband festkleben. Paketband auch über die Alufolie auf der Öffnung kleben, damit sich die Öffnung nicht eindrücken lässt.

3. Nun den Regenstab umdrehen und in die unverschlossene Öffnung den Reis schütten. Wie viel man hineinschüttet ist Geschmackssache. Die Öffnung dann mit Alufolie abdecken und den Regenstab einmal langsam umdrehen und horchen, ob einem das Geräusch so gefällt. Wenn ja, kann man diese Öffnung wie vorhin beschrieben ebenfalls verschließen. Wenn nicht noch mehr Reis einfüllen, etwas Reis herausnehmen oder mehr Nägel einschlagen. Einfach so lange probieren bis der Klang des Regenmachers gefällt.

4. Nun wird der gesamte Regenstab, auch die Öffnungen, mit zwei Schichten Zeitungspapier und Kleister beklebt.

5. Wer sich die Grundierung mit weißer Farbe ersparen möchte, kleistert nun noch eine Schicht weiße Küchenrolle oder weißes Druckerpapier auf den Regenstab. Dann alles ganz gut trocknen lassen!

 

6. Wenn der Stab gut durchgetrocknet ist, kann er bemalt werden. Dazu können Finger- oder Wasserfarben verwendet werden. Außerdem kann man den Stab auch mit Perlen oder sonstigem bekleben. Die Farbe wieder gut trocknen lassen und abschließend, wenn gewünscht, noch mit einem Klarlack besprühen.

 

HIER gibts noch eine Entspannungsgeschichte, die mit dem Regenstab erzählt werden kann. Das Kind macht es sich dabei gemütlich, schließt die Augen und lauscht Mamas Stimme und den Regenklängen.

1 Kommentar

  1. Anonymous

    Hallo
    des is echt voll a super idee… das werd ich auf jeden fall mal ausprobieren…… danke für den Tipp… liebe Grüsse carina

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